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Gesunde Routinen integrieren

Gesunde Routinen können zu mehr Wohlbefinden beitragen. (Bild von cookie_studio auf Freepik).

Im hektischen Alltag kann es eine echte Herausforderung sein, gesunde Routinen zu etablieren und sie vor allem langfristig beizubehalten. Diese bewusst in den Tagesablauf integrierte Gewohnheiten können einen erheblichen Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden haben. Nicht immer müssen es dabei gleich radikale Veränderungen sein – oft sind es die kleinen, kontinuierlichen Schritte, die den größten Effekt erzielen.

Warum Routinen aber eigentlich so wichtig? Gewohnheiten sind ein fester Bestandteil des Lebens, die dabei helfen, den Alltag zu strukturieren und Energie zu sparen. Automatisierte Abläufe erfordern deutlich weniger bewusste Entscheidungskraft. Gerade im Bereich der Gesundheit können feste Routinen dazu beitragen, Körper und Geist nachhaltig zu stärken. Ob es sich um eine bewusste Ernährungsumstellung, regelmäßige Bewegung oder ausreichend Schlaf handelt – eine konsequente Umsetzung fördert das Wohlbefinden.

Viele Menschen scheitern jedoch an zu ambitionierten Zielen. Anstatt große Veränderungen von heute auf morgen umzusetzen, ist es sinnvoller, mit kleinen Schritten zu beginnen und diese konsequent einzuhalten. So kann bereits das Trinken eines Glases Wasser nach dem Aufstehen helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Besonders effektiv ist diese Routine, wenn das Wasser bereits auf dem Nachtisch oder in Griffweite bereitsteht.

Auch Bewegung lässt sich durch kleine Änderungen im Verhalten gut in den Alltag integrieren. Es können unter anderem Treppen statt der Aufzug genommen oder kurze Spaziergänge eingeplant werden. Bezüglich der Ernährung kann langsames und achtsames Kauen ausprobiert werden. Das fördert nicht nur die Verdauung, sondern verbessert zusätzlich das Sättigungsgefühl. Daran schließt sich eine ausreichende Wasserzufuhr über den Tag hinweg an. Sie fördert die Konzentration und wirkt Symptomen einer Dehydrierung entgegen.

Routinen können jedoch beinhalten, die Bildschirmzeit zu reduzieren und eine feste „Offline-Zeit“ einplanen, um Augen und Geist zu entspannen. In Kombination mit regelmäßigen Schlafenszeiten und ein ruhiges Umfeld kann so die Schlafqualität verbessert werden. Meditation oder Atemübungen reduzieren zusätzlich den Stress. Das Geheimnis erfolgreicher Gewohnheitsbildung liegt in der Beständigkeit. Eine neue Gewohnheit sollte deswegen nicht mehr als zwei Minuten in Anspruch nehmen, um die Einstiegshürde möglichst gering zu halten.

Neue Gewohnheiten lassen sich zudem leichter umsetzen, wenn sie an bereits bestehende Rituale gekoppelt werden. Ob man beim Zähneputzen direkt im Anschluss meditiert oder vor jedem Spaziergang ein Glas Wasser trinkt – es sollte ausprobiert werden, was am besten für einen selbst funktioniert. Auch Notizen, Apps oder Wecker können helfen, neue Routinen nicht gleich wieder zu vergessen. Ebenso sind kleine Belohnungen für Erfolge hilfreich, um die Motivation aufrechtzuerhalten.

Zuletzt sollte man bei der Etablierung neuer Gewohnheiten vor allem Geduldig sein. Es dauert im Durchschnitt etwa zwei Monate, bis eine neue Routine fest verankert ist und unterbewusst ausgeführt wird. Gemeinsam mit Freunden oder Familie lassen sich gesunde Routinen übrigens leichter etablieren, da die gegenseitige Motivation das Durchhaltevermögen steigert.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular des Gesundheitsportals.

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